Foto: A. Zelck / DRKS
RettungshundestaffelRettungshundestaffel

Rettungshundestaffel

Rettungshunde wurden während der  beiden Weltkriege vor allem in Sanitätseinheiten eingesetzt. Seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland arbeiteten außer der Bergwacht im Deutschen Roten Kreuz nur noch einige Individualisten und Spezialisten mit Suchhunden. Ihren hartnäckigen Bemühungen ist es zu verdanken, dass es inzwischen wieder in vielen Kreisverbänden des Deutschen Roten Kreuzes Hundestaffeln gibt, die sich alle dem Ziel verschrieben haben, vermisste Menschen zu finden.

Informieren Sie sich hier über die Rettungshundestaffel unseres Kreisverbandes.

Der Rettungshundeführer ist als Helfer des Sanitätsdienstes des Deutschen Roten Kreuzes Mitglied der jeweiligen DRK-Bereitschaft.
Foto: A. Zelck/DRK

Rettungshundeführer sind als Helfer des Sanitätsdienstes des Deutschen Roten Kreuzes Mitglied der jeweiligen DRK-Bereitschaft und nehmen am Dienst in der DRK-Bereitschaft wie alle anderen teil. Sie haben jedoch ein zeitaufwändiges Ausbildungs- und Trainingsprogramm mit Ihrem Rettungshund durchzuführen. Der Rettungshund ist Eigentum des Rettungshundeführers, mit dem er ein Team bildet. 

Das DRK-Generalsekretariat in Berlin kooridniert alle Belange der Rettungshundearbeit in Hinsicht auf alle grundsätzlichen und einheitlich geltenden Regelungen.  Rettungshundeinformationen sind in die Einsatz- und Alarmpläne des Landesverbandes, der Kreisverbände sowie der Rettungsleitstellen einbezogen. Die Rettungshundestaffel kann somit als wichtiges Element des Rettungseinsatzes bei der Suche nach vermissten Personen (z.B. verwirrte, orientierungslose Menschen) mit Personenspürhunden oder großräumig in Wald und Feld mit ihren Flächenhunden eingesetzt werden. Auch bei Verschüttungen z.B. durch Gasexplosion können in der Trümmersuche ausgebildete Teams herangezogen werden.